Einführung Die Fenix TK41 basiert auf der Fenix TK45, allerdings gibt es einen großen Unterschied: Während die Fenix TK45 ein echter Flooder ist und auf breitflächige Ausleuchtung ausgelegt wurde, ist die Fenix TK41 ein reiner Thrower, der laut Hersteller über 400 Meter Reichweite bietet. Vorab möchte ich an dieser Stelle bereits sagen, dass die Fenix TK41 diese Aufgabe mit Bravour meistert, doch dazu gleich mehr. Eine letzte Sache noch, bevor es gleich losgeht: Da nicht jeder Taschenlampe ein Holster beiliegt (die Fenix TK41 ist ein Beispiel dafür) oder aber die mitgelieferten Holster qualitativ oder optisch nicht immer zu überzeugen vermögen, werde ich in Zukunft bei meinen Reviews auch immer angeben, ob die getestete Taschenlampe zum universellen Taschenlampenholster von MAXpedition kompatibel ist.
Verpackung und Zubehör Die Fenix TK41 wird in der schon bekannten Plastikverpackung mit folgendem Zubehör geliefert:
Holster Ein Holster liegt nicht bei, so dass man sich mit Holstern von Drittanbieten behelfen muss. Ich habe – wie eingangs erwähnt – die Fenix TK41 mit dem Universalholster von MAXpediton getestet. Die Fenix TK41 sitzt in diesem Holster sicher, und obgleich es etwas knapp wird, so läßt sich die Verschlusslasche des Holsters noch schließen.
Erster Eindruck Nun ja, eine Taschenlampe im wörtlichen Sinne ist die TK41 schon mal auf keinen Fall, doch dafür ist sie auch gar nicht gedacht: Die Fenix TK41 ist eine der wenigen Taschenlampen, die mit AA-Zellen bzw. NiMH-Akkus betrieben werden können und dabei 800 ANSI Lumen max. (Herstellerangabe) erreichen. Wie eingangs erwähnt, ist die Fenix TK41 ein hervorragender Thrower mit einer sehr guten Reichweite, die kaum Wünsche offen läßt. Aufgrund der Größe und des Gewichts wäre im Notfall sogar ein Einsatz als Schlagstock möglich. Das Wechseln der Batterien bzw. Akkus bei Dunkelheit kann aufgrund der großen Anzahl von Batterien – immerhin acht Stück – zu einer längeren Aktion ausarten, andererseits sollte man natürlich auch immer eine Backup-Lampe (Schlüsselbundlampe oder dergleichen) am Mann haben, um beim Ausfall der Primärlampe nicht völlig im Dunkeln zu stehen. Davon abgesehen bietet die Fenix TK41 eine Spannungsüberwachung, die bei schwächer werdenden Batterien bzw. Akkus im Turbo-Modus zu flackern beginnt und damit zum Wechsel der Akkus/Batterien auffordert.
Verarbeitung Die Fenix TK41 ist sehr gut verarbeitet: Sauber geschnittene und gefettete Gewinde, die weich laufen sowie O-Ringe sind alles Dinge, die man (nicht nur) in dieser Preisklasse als Käufer erwartet. Auch an der Zentrierung der LED und der Anodisierung nach HA III gibt es nichts auszusetzen, und mit dem geriffelten Griff dürfte die Fenix TK41 auch bei Nässe noch gut in der Hand liegen.
User Interface Ich bin ja bekanntermaßen kein Freund von Blink-Gedöns wie SOS und Strobe, und deshalb finde ich es immer sehr begrüßenswert, wenn ein Hersteller sich eine praktikable Lösung einfallen läßt, um Blinkmodi nicht in den normalen Leuchtmodi unterzubringen. Bei der Fenix TK41 funktioniert das wie folgt:
Somit ist sichergestellt, dass man in den normalen Leuchtmodi nicht versehentlich einen Blinkmodus aktiviert – diese Lösung gefällt mir sehr gut. Selbstverständlich verfügt die Fenix TK41 auch über einen Mode Memory, und sobald die Lampe in einem Modus länger als zwei Sekunden aktiv ist, wird dieser Modus nach dem Einschalten automatisch wieder ausgewählt.
Laufzeiten und Leuchtleistung
Technische Details
Video Selbstverständlich gibt es auch wieder ein Video aus der Serie Helle Taschenlampen@Night, das die Fenix TK41 im nächtlichen Einsatz zeigt: Fenix TK41 bei Nacht
Beamshots Für die nachfolgenden Beamshots war die Testlampe mit den mitgelieferten 8 x AA-Batterien bestückt. Alle Beamshots wurden im Turbo Mode und folgenden Parametern aufgenommen: 4s/f8.0/ISO 200 Zum besseren Vergleich folgen anschließend Beamshots von der Fenix TK45. 1. Fenix TK41
2. Fenix TK45
Beam Die Fenix TK41 ist – wie eingangs schon erwähnt – einer der derzeit besten verfügbaren Thrower auf Basis von AA-Batterien bzw. Akkus. Fenix gibt über 400 Meter Reichweite an,und nach einigen Reichweitentests bin ich mir sicher, dass diese Angabe nicht nur aus dem Ärmel geschüttelt wurde, sondern ziemlich realistisch ist.
Pro und Contra + Exzellente Reichweite + Sinnvolles User Interface – Holster wird nicht mitgeliefert Fazit Die Fenix TK41 ist eine sehr gute Empfehlung für all jene, die eine Lampe mit Batteriebetrieb suchen und zugleich eine hohe Reichweite benötigen. Im Gegensatz zur Fenix TK45 ist die Fenix TK41 für die Ausleuchtung des nahen und mittleren Bereiches nicht die beste Wahl, dafür toppt sie – wenn es um Reichweite geht – problemlos so manch andere Lampe. Besonders interessant ist die Tatsache, dass die Fenix TK41 mit handelsüblichen Batterien betrieben werden kann, wobei ich immer den Betrieb mit eneloop-Akkus empfehle; er ist einfach wirtschaftlicher und umweltfreundlicher. Dass die Fenix TK41 mit acht AA-Batterien kein Leichtgewicht ist, sollte eigentlich klar sein. Allerdings wird es sicherlich auch Anwendungsbereiche geben, wo nicht das Gewicht entscheidend ist, sondern der Betrieb mit regulären AA-Zellen, und hier nimmt hat die Fenix TK41 ganz klar eine Spitzenrolle ein. Bezugsquelle Die Fenix TK41 ist bei uns im Shop erhältlich. |